Ernährung

 

Ernährung unserer Hunde

Man ist, was man isst

B.A.R.F.

Biologisch Artgerechte Roh-Fütterung

 

Wir legen besonderes Augenmerk auf die tägliche Fütterung unserer Hunde und natürlich auch unserer Welpen.

Unseren Hunden füttern wir frisches rohes Fleisch wie vom Rind z.B. Muskelfleisch, Innereien wie Herz,  gerne Pansen und Blättermagen, wenig Leber, wenig Niere, wenig Lunge und wenig Euter. Auch Geflügel wie Pute und Huhn geben wir entweder gewolft oder in Stücken, auch Hälse zum Knabbern sind schon bei unseren Welpen beliebt. Seltener gibt es mal Fleisch vom Lamm, Pferd oder Wildfleisch. Wir füttern KEIN Fleisch vom Schwein und Wildschwein! Dafür stehen bei unseren Hunden des öfteren mal roher Fisch, frisch vom Hafen geholt, auf dem Speisezettel (Dorsch, Butt,Scholle, Seelachs – in größere Stücke gehackt). Knochen roh und mit viel Fleisch sind immer ein Genuß.

Vom Rind: Markknochen, Suppenknochen, Ochsenschwanz, Rippchen, Kalbsunterbeine, Brustbein.


Von Geflügel: Hälse, Karkassen, Flügel, Schenkel, halbes Huhn.


Obst und Gemüse: alle Sorten außer Tomaten, Paprika, Avokados und Auberginen.
Auch bei Kohlsorten bin ich sehr zurückhaltend, wenn überhaupt, dann füttere ich diese nur richtig weich (matschig) gekocht. Obst kann roh gefüttert werden, muß aber püriert werden. Wir geben aber gerne Äpfel, Bananen, Birnen u.s.w. als Leckerchen. In unserem Garten „ernten“ unsere Hunde genüsslich Falläpfel, Cadjuna auch einzelne tiefhängende Äpfel direkt vom Baum, Kirschen, Mirabellen, Brombeeren und Himbeeren. Im Herbst bleiben keine Hagebutten an ihren Stämmen und sogar alte weiche verblüte Rosenblüten werden richtig gefressen. Überall finden die Hunde Kräuter und Gräser und fressen sie vor allem morgens sehr gerne (sie bleiben drin).

Gemüse muß erst gekocht, dann püriert werden. Ich gebe etwas Öl dazu. Als Kohlenhydrate füttern wir nicht täglich, aber mehrmals wöchentlich,gekochte Kartoffeln, gekochten Reis, gekochte Nudeln, Hirse oder Hafer (Flocken) oder wir geben fertig gemischte Gemüseflocken gründlich aufgeweicht zum Fleisch.

Als Milchprodukte lieben unsere Hunde (ab und zu) Joghurt, Quark und Hüttenkäse.

Zum Anreichern sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: vor allem Honig, ab und zu ein Eigelb (in den Quark z.B.), Blütenpollen, Kräutermischungen. Vom Ei (ca. nur 1x wöchentlich) bitte nur das Eigelb roh geben: rohes Eiklar (Eiweiß) enthält Avidin, welches die Aufnahme des Biotins im Eigelb verhindert.

Gekocht kann das Eiweiß gefüttert werden. Ein hochwertiges (kaltgepresstes) Öl rundet (fast) jede Mahlzeit ab: Rapsöl, Lachsöl, Diestelöl, Weizenkeimöl, Leinöl, Schwarzkümmelöl, Leinsamenöl, Nachtkerzenöl. Wir geben kein Olivenöl.

barfpyramide

Ich habe in den Anfangsjahren meiner Hundezucht nicht sehr viel anders gefüttert habe und hatte in diesen Jahren immer gesunde leistungsfähige Hunde. Als dann die Fertigfuttermittelindustrie uns die bequeme schnelle „Komplett-Füttermethode“ anbot, ließ ich mich für viel zu lange Zeit „überzeugen“. Erst die Windhunde führten mich wieder zum Umdenken.

Inzwischen sind wir wieder überzeugte Rohfleisch-Fütterer und beobachten seitdem, wie deutlich sichtbar der Schritt zur natürlichen Fütterung unseren Hunden gut getan hat und tut. Wir haben gesunde, satte und zufriedene Hunde.

Ihrem Fell und der Haut sieht man ihre Gesundheit an.  Die Grundlage für eine gesunde Ernährung bietet uns ganz einfach die Natur. So wissen wir, was unsere Hunde täglich in ihren Näpfen haben.

Die Ausgewogenheit der frisch zubereiteten Mahlzeiten wird durch eine breite Palette an Rohstoffen über mehrere Mahlzeiten erreicht. Dabei werden immer wieder abwechselnde Sorten rohes Fleisch, Innereien, Knorpel, Knochen, Gemüse, Obst, Hirse, Reis und Kartoffeln in verschiedenen Zusammenstellungen durch Anreicherung mit Ölen, Kräutern und Mineralien zu Mahlzeiten zubereitet. Unsere Hunde danken es mit Vitalität, gesundem (langsamen) Wachstum im Welpenalter, Gesundheit, glänzendem dichtem Haarkleid, starkem Immunsystem und nicht zuletzt der Freude auf das Futter.

Unsere Hundedamen stehen immer erwartungsvoll in der Küche (was wird es wohl heute Leckeres geben?), um dann ihr Futter mit großem Appetit und ohne Reste zu hinterlassen zu verspeisen. Die Umstellung der Hundeernährung auf frisches Rohfutter ist weniger mühsam als man denkt. Es ist nicht schwer, das richtige Futter zusammenzustellen.

Man hat es schnell raus und es macht Freude zu sehen, wie die Hunde ihre Mahlzeiten genießen.

Wie schon gesagt, sie sind nicht nur satt und zufrieden, sondern längst nicht mehr dermassen „voll“, sind nicht mehr sichtbar mit Ihrer Verdauung „belastet“. Unsere Wolfhound Hündin Cadjuna wurde nach unserer Futterumstellung deutlich sichtbar schnell wieder beweglicher und verspielt wie ein Junghund. Unsere Welpen bekommen ebenfalls rohes Fleisch von Anfang an. Auch bei Welpen kann direkt mit dem Zufüttern mit dieser Art der Ernährung begonnen werden. Wir unterstützen unsere Welpenkäufer gern, die an dieser Ernährungsweise interessiert sind und versorgen sie mit den nötigen Informationen (z. B. Buchempfehlungen, Futterplan).

Damit unsere Welpen sich ohne Umstellungsprobleme in ihrem neuen Zuhause einleben können, lernen sie bei uns nicht nur die Vielseitigkeit im Frischfleisch -Bereich, sondern auch (nicht gerade gerne und überzeugt) Trockenfutter kennen.

Unsere Welpen bekommen also Trockenfutter (wenn überhaupt vom Welpenerwerber gewünscht) und/oder TK-Frischfleisch mit auf den Weg. Zusätzlich versorgen wir jeden Welpenerwerber mit viel Info und mit Bezugsquellen zum Thema Ernährung.

Nur für die Fütterung unserer Welpen kombinieren wir (inzwischen nur noch sehr selten) die Rohfleisch-Fütterung mit Fütterung von Trockenfutter, wobei wichtig ist, die einzelne Mahlzeit entweder komplett roh oder nur mit Trockenfutter (eingeweicht, bei älteren Welpen auch trocken) zu füttern. Trockenfutter verweilt wesentlich länger im Darm (je nach Sorte und Qualität fast doppelt so lange) als Rohfleisch. Wenn Beides zusammen gefüttert wird, kann es zu Verdauungsstörungen kommen!

Wir kaufen unser Rohfleisch hauptsächlich als tiefgekühlte 1kg-Würste und bei unserem ortsansässigen Schlachtermeister, der Galloways aus unserer Region schlachtet und perfekte Mix-Tüten für unsere Hunde abpackt. Frisch gefangenen Fisch holen wir direkt im Hafen hier auf unserer Insel.

Das Gemüse kann man praktischerweise püriert einfrieren, wir weichen auch verschiedene Gemüseflocken ein und unterwegs kann auch mal ein Baby-Gemüse-Gläschen aushelfen.

Frisches Wasser muss Hunden natürlich möglichst rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Beim neu eingezogenen Welpen empfielt es sich, den Wassernapf nach der letzten Mahlzeit abends weg zu nehmen, um das Durchschlafen zu ermöglichen.

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Nochmal das Allerwichtigste:

Alles Fleisch, auch Geflügel und Fisch, immer nur roh verfüttern! Dann splittern die Geflügelknochen auch nicht, auch die Fischgräten sind im rohen Fisch kein Problem! Auch alle Knochen nur roh geben!

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Zum Thema Hundernährung gibt es verschiedene BARF-Broschüren bei

Barf-Shop.de

und bei 

Der grüne Hund.de 

Wird fortgesetzt.